Die Nachfrage nach einer Umrüstung auf Autogas ist in Deutschland in den letzten Monaten erheblich angestiegen. Das Autofahren mit Autogas schont zusätzlich noch die Umwelt und wird von der Bundesregierung durch einen festgeschriebenen Steuersatz bis 2018 auch noch belohnt.

Die Kosten für eine Umrüstung seines Wagens auf Autogas belaufen sich je nach Fahrzeugtyp auf ca. 1.800€ bis 2.800€, jedoch sind die Mehrkosten die hierdurch entstehen um einiges niedriger als der Kauf eines Diesel Autos. Weitere Vorteile eines mit Autogas betrieben Fahrzeuges sind die KFZ Steuervorteile, sowie die günstigere Versicherungseinstufung als bei einem Dieselfahrzeug.

Wenn man nur einmal auf die Treibstoffkosten schaut, sieht man schnell, dass sich ein Umrüsten auf Autogas rentiert. Nachteil von Autogas ist ein erhöhter Verbrauch von Autogaskraftstoff (10-20%).

Welche Fahrzeuge sind für eine Umrüstung auf Autogas geeignet? Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Für eine Umrüstung auf Autogas sind alle Otto-Motoren mit Kompressor und Turbo geeignet. Neue Direkteinspritzungsmotoren (z.b. mit der FSI Technik) sind jedoch für einen Umbau auf Autogas nicht zu empfehlen.

Sollte sich der Autofahrer zu diesem Zeitpunkt schon für eine Umrüstung auf Autogas entschieden haben, stellt sich nun die nächste Frage ob es Flüssiggas oder Erdgas als Antriebsstoff sein soll.

Flüssiggas hat gegenüber Erdgas den Vorteil, dass die Umrüstungskosten niedriger sind und ein Flüssiggastank leichter und kleiner ist als bei einem mit Erdgas betrieben Auto. Auch gibt es in Deutschland und im Ausland mehr Tankstellen die Flüssiggas vertreiben als Tankstellen mit Erdgas.

Fazit: Eine Umrüstung auf Autogas ist sinnvoll, schont die Umwelt und man spart auch noch Geld bei der KFZ-Steuer.

Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von Harald Degener (h.degener[at]gmx[punkt]de) zur Verfügung gestellt

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